Die vom Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) am 28. September veranstaltete Vernetzungskonferenz der beiden Förderinstrumenten IHATEC II und DigiTest stieß auf große Resonanz! Mehr als 140 Teilnehmer aus Wirtschaft, Forschung und Politik nutzten den Tag, um sich über den aktuellen Stand von Innovationen, Forschung und Entwicklung im Rahmen der beiden Programme zu informieren. Dabei erhielten die Teilnehmer durch „Projektpitchs“ spannende Einblicke in derzeit in Entwicklung befindliche Innovationen der Hafenwelt von morgen. Weiterhin präsentierten sich zahlreiche im Aufbau befindlichen „Digitale Testfelder in Häfen“. Die begleitende Ausstellung erzeugte reges Interesse. Insgesamt zeigten 25 Verbundprojekte den aktuellen Bearbeitungsstand. Auch eine Reihe von Demonstratoren konnten begutachtet werden, etwa ein autonomes Messboot oder ein Tischdemonstrator zur Stauplanung eines Autoterminals. Zudem erfolgten zahlreiche Vorführung wie z. B. die des neuen 3D-Langreichweitensensors und eine Live-Demonstration des SmartKai-Systems. Erneut ist ein Aufruf zum Einreichen von Skizzen im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitale Testfelder in Häfen“ veröffentlicht worden. Damit können sich ab heute nun wieder Häfen um eine Förderung von digitaler Infrastrukturen zum Aufbau digitaler Testfelder bewerben. Die Testfelder sollen die Erprobung von Innovationen rund um die Logistik 4.0 unter Realbedingungen im Hafen ermöglichen. Die Einreichfrist für Projektskizzen ist der 20.10.2022. Den Förderaufruf und die zugehörige Förderrichtlinie finden Sie hier auf der Internetseite. Für die Skizzeneinreichung ist die zum Download bereitgestellte Vorlage mit Formblättern zu verwenden. Interessenten wird empfohlen vor der Skizzeneinreichung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Das Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) lädt zu einer Vernetzungskonferenz am 28. September 2022 in das Harnack-Haus in Berlin ein. Ziel ist es, sich über aktuelle Forschungsstände der Förderprogramme IHATEC II und DigiTest zu informieren und der Community eine Möglichkeit zur Vernetzung zu geben Informationen zu Programm, Anmeldung sowie Anfahrt zum Veranstaltungsort finden Sie auf der Webseite des BMDV. Die Teilnehmeranzahl ist kostenfrei, jedoch auf 200 Personen begrenzt. Wir empfehlen daher eine frühzeitige Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 16.09.2022. Welche Innovationen erzeugen die Digitalen Testfelder in Häfen? Was kann man aus den Ergebnissen der IHATEC-Forschungsprojekte lernen? Kann man die Testfelder für Forschungsprojekte nutzen? Um solche und weitere Fragen zu klären, ins Gespräch zu kommen sowie die beiden Forschungsprogramme näher kennenzulernen, veranstaltet das Bundesministerium für Digitales und Verkehr am 28.09.2022 eine Vernetzungskonferenz. Veranstaltungsort der eintägigen Konferenz ist das Harnack-Haus in Berlin. Neben interessanten Vorträgen und Diskussionen werden zahlreiche Projekte ihre Ergebnisse an Messeständen ausstellen. Reservieren Sie sich den Termin! Weitere Informationen erhalten Sie demnächst auch hier auf der Homepage. Heute ist ein weiterer Aufruf im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitale Testfelder in Häfen“ veröffentlicht worden. Damit können sich nun wieder Häfen um eine Förderung von digitaler Infrastrukturen zum Aufbau digitaler Testfelder bewerben. Die Testfelder sollen die Erprobung von Innovationen rund um die Logistik 4.0 unter Realbedingungen im Hafen ermöglichen. Die Einreichfrist für Projektskizzen ist der 15.06.2022. Den Förderaufruf und die zugehörige Förderrichtlinie finden Sie hier auf der Internetseite. Für die Skizzeneinreichung ist die zum Download bereitgestellte Vorlage mit Formblättern zu verwenden. Zudem ist für den 05.05.2022 eine digitale Informationsveranstaltung zum Förderaufruf, dem Skizzeneinreichverfahren und zur Förderrichtlinie geplant. Weitere Details dazu werden zeitnah hier auf der Internetseite zu finden sein. Mit dem Jahreswechsel nehmen die beiden Projekte SANTANA und Portable 5.0 ihre Arbeite auf. Das Vorhaben „SANTANA“ hat zum Ziel ein digitales Testfeld im Hamburger Hafen aufzubauen, welches im Schwerpunkt die vorhandenen digitalen Netzwerke des öffentlichen Verkehrs- und Infrastrukturmanagements mit denen der privatwirtschaftlichen Logistik zu einem Netzwerk der Netzwerke verknüpft. Damit soll eine breite, gesamthafte und technologieoffene Dateninformationsbasis an einer zentralen Stelle für jegliche digitalen Innovationen im Hafen geschaffen werden. Auch der Austausch von Daten zwischen den unterschiedlichen Hafendomänen soll durch den Ansatz vereinfacht werden und schneller erfolgen können. Auf dieser Basis sollen sechs weitere Digitalisierungsmaßnahmen für das digitale Testfeld umgesetzt werden, um konkretere Erprobungsmöglichkeiten in Form von LivingLabs im Bereich der Logistik sowie des Verkehrs- und Infrastrukturmanagements zu schaffen. „PORTABLE 5.0“ hat sich zum Ziel gesetzt, digitale Testfelder in den Häfen Wismar, Stralsund und Karlsruhe zur Erprobung von unterschiedlichen Innovationen zur Verbesserung von logistischen Prozessen aufzusetzen. Als Basis für alle drei Testfelder sollen je Hafen private 5G-Netze (Campusnetze) installiert werden, welche u.a. dazu dienen sollen, die unterschiedlichen Digitalisierungsmaßnahmen echtzeitfähig in die bisherigen Hafenstrukturen und -prozesse zuverlässig und sicher einbinden zu können. Zudem soll damit auch gewährleitstet werden, dass Dritte Zugang zu den Erprobungsmöglichkeiten in den Häfen erhalten. Aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten in den Häfen entstehen trotz der gemeinsamen 5G-Kommunikationsgrundlage verschiedenen Erprobungsmöglichkeiten für Innovationen. Der Seehafen Wismar fokussiert dabei auf das Thema „automatisierte Be- und Entladung von Schiffen“, die Rheinhäfen Karlsruhe auf das digitale Managen von Hafenprozessen und der Seehafen Stralsund auf die Echtzeit-Disposition. Am 01.12.2021 hat im Rahmen von DigiTest der Aufbau des zweiten digitalen Testfelds begonnen. Im Projekt DigiLoewe sollen im Berliner Weshafen bis Mitte 2024 insbesondere reale Erprobungsmöglichkeiten für Innovationen zur neuartigen Anbindung von Häfen an städtische Regionen (City-Logistik) geschaffen werden. Neben den logistischen Herausforderungen werden dabei das autonome Fahren auf Land- und Wasserseite berücksichtig. Eine gute Kommunikationsinfrastruktur ist die Grundlage für solch ein digitales Testfeld. Daher soll zunächst das in Teilen schon vorhandene Glasfaser- und WLAN-Kommunikationsnetz weiter ausgebaut werden, so dass die wesentlichen land- und wasserseitigen Verkehrswege im Hafen mit einer schnellen Kommunikationsanbindung abgedeckt werden. Des Weiteren sollen bestehende hafeninterne Transportprozesse auf der Straße und auf der Schiene automatisiert erfasst und digitalisiert sowie spezielle infrastrukturseitige Maßnahmen umgesetzt werden, die damit insbesondere einen sicheren Betrieb von autonomen Fahrzeugen unterstützen können. Insgesamt sollen die gewonnenen Daten über bestehende und neu zu schaffenden Schnittstellen Beteiligten an den Transportprozessen für Erprobungen bereitgestellt werden. Am Mittwoch, den 24.11.2021 hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gemeinsam mit dem Projektträger eine digitale Informationsveranstaltung zum aktuellen Förderaufruf und der Förderrichtlinie DigiTest veranstaltet. Das Angebot stieß auf reges Interesse, sodass eine breite Teilnehmerzahl informiert werden konnte. Im Termin wurden die Richtlinie und deren Ziele präsentiert sowie die daraus abgeleiteten Anforderungen an potenzielle digitale Testfelder veranschaulicht. Zudem sind ergänzende Informationen und Hinweise zum Förderaufruf gegeben worden. Die Präsentationsfolien der Veranstaltung finden sie hier. Zum 01.11.2021 ist das erste Projekt im Rahmen der Förderrichtlinie DigiTest gestartet. Ziel des Projektes D-Tech-BASE ist es, ein digitales Testfeld im Seehafen Kiel mit neuester Kommunikationstechnologie (5G) und digitalen Verkehrserkennungs- sowie Verkehrslenkungskomponenten aufzubauen. Da der Seehafen Kiel eine starke Spezialisierung im Bereich des RoRo-Verkehrs aufweist, beziehen sich die Digitalisierungsmaßnahmen zur Optimierung logistischer und verkehrlicher Prozesse auch zum Großteil auf Prozesse aus diesem Bereich. Erste Überlegungen hinsichtlich der späteren Nutzung des Testfeldes sind die Erprobung der besseren Verknüpfung der Verkehrsträger sowie die automatisierte und durchgehende Überwachung von Bewegungs-, Lager- sowie Umschlagsprozessen mittels komplexer Informations- und Kommunikationstechnologien auch unter Berücksichtigung der Mensch-Maschine-Interaktion. Die Projektlaufzeit beträgt 32 Monate, so dass das digitale Testfeld im Seehafen Kiel Mitte 2024 aufgebaut sein wird.   ©D-Tech-Base Ostuferhafen Kiel Heute ist der zweite Förderaufruf für die Einrichtung von digitalen Testfeldern in Häfen veröffentlicht worden. Nach dem erfolgreichen ersten Aufruf können sich nun weitere Häfen um eine Förderung von digitaler Infrastrukturen zum Aufbau digitaler Testfelder bewerben. Die Testfelder sollen die Erprobung von Innovationen rund um die Logistik 4.0 unter Realbedingungen im Hafen ermöglichen. Den Förderaufruf und die zugehörige Förderrichtlinie finden Sie hier. Die Einreichfrist für Projektskizzen ist der 15.01.2022. Details zu Umfang und Gliederung können dem Förderaufruf entnommen werden. Zudem ist für den 24.11.2021 eine digitale Veranstaltung mit Informationen zum Förderaufruf und zur Förderrichtlinie geplant. Weitere Informationen dazu werden zeitnah hier auf der Internetseite zu finden sein.